• silvia1479

Pflanze des Monats Dezember 2020 - Kiwi


Actinidia deliciosa

Die Kiwi stammt ursprünglich aus China und wird daher auch als "Chinesische Stachelbeere" bezeichnet. Sie wurde zunächst nach Neuseeland exportiert und verbreitete sich dann auf der ganzen Welt. Die wichtigsten Anbaugebiete befinden sich heutzutage in den Ländern Frankreich, Griechenland, Neuseeland, Italien und Chile aber auch in der Schweiz gibt es Anbaugebiete, am Genfersee und im Thurgau. Selbst im eigenen Garten gedeiht sie, so eine üppig wachsende Kiwi-Pergola spendet im Sommer nicht nur begehrten Schatten, sondern beschenkt uns auch mit wunderbaren Früchten. Kiwis können sehr unterschiedlich schmecken, je nachdem welche Sorte man ausgewählt hat und wie reif die Frucht ist. Ist die Frucht steinhart, schmeckt sie sauer, ist sie sehr weich, entwickelt sie ein unangenehmes, vergorenes Aroma. Kiwis verspeist man in der Regel roh, indem man sie wie ein 5-Minuten-Ei auslöffelt oder kleingewürfelt unter den Fruchtsalat mischt. Aus Kiwis lassen sich aber auch Fruchtcoulis, Granitas und Smoothies zubereiten, sie macht sich auch gut als Dekoration, z.B. auf Käseplatten oder zum Raclette. Die Schale wird zwar stets entfernt, doch eigentlich könnte man sie mitessen, wenn sie ungespritzt sind. Aufgrund ihres typischen säuerlichen Geschmacks und der ansprechenden Färbung des Fruchtfleisches ist die Kiwi nicht nur beim rohen Verzehr beliebt. Typische Kiwi-Rezepte sind Kiwi-Bowle, Kiwi-Marmelade oder Chutneys und die Kiwi-Torte. In Neuseeland sind ausserdem Kiwi-Saft und -Wein bekannt. Bei allen Rezepten sollte jedoch beachtet werden, dass sich rohe Kiwis durch das Enzym Actinidin, das zur Spaltung von Eiweiss führt, nicht mit Milchprodukten und Gelatine vertragen. Für Creme- oder Obsttorten sollten daher gedünstete Kiwis verwendet werden. Mittlerweile gehören Kiwis in Supermärkten fast ebenso zum Standard wie Äpfel und Bananen. Sie ist eine Vitamin C Bombe. Bereits mit einer grossen Kiwi kann der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C gedeckt werden: 80 bis 120 mg des Vitamins stecken in 100 Gramm Kiwi. Hinzu kommen E- und B-Vitamine, die Mineralstoffe Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium und Eisen, wertvolle Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren im Fruchtfleisch, Antioxidantien in der Schale und eine Kiwi liefert nur etwa 43 Kilokalorien. Wenn Sie sich schon mit Ihrem Weihnachtsmenü beschäftigen, wie wäre es mit einer Kiwi-Granita Zutaten für 4 Personen: 8 grosse, reife Kiwis, Saft von 2 Limetten, 200 g Rohrohrzucker, je 1 kleiner Bund Zitronenmelisse und Minze Zubereitung: Die Kiwis schälen, in Stücke schneiden und mit dem Limettensaft übergiessen. 3 dl Wasser mit dem Zucker aufkochen. Den Topf vom Feuer nehmen. Die Kräuter waschen, trocken schütteln, hacken und ins Zuckerwasser geben. 15 Minuten ziehen lassen. Die Kiwis beifügen, alles im Mixer pürieren und etwas abkühlen lassen. In den Tiefkühler stellen, ab und zu umrühren.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und guten Appetit!



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